Warum jeder im Leben mindestens einmal einen Marathon laufen sollte

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Nicht jeder ist eine absolute Sportskanone und für viele ist der Gedanke einen Marathon zu laufen schon Grund genug, sich tiefer in den Kissen zu verkriechen. Ein Marathon braucht viel Vorbereitung, Kraft und Training – doch auch Leute, die nicht unbedingt sportlich sind, können in vielerlei Hinsicht gesundheitlich davon profitieren, einen Marathon zu laufen. Lesen Sie hier, was die gröβten Vorteile sind!

1) Besseres Body-Image

Wer für einen Marathon trainiert wird schnell feststellen, dass sich sein Körper (und insbesondere die Beine) positiv verändern; man bekommt mehr Muskeln, das Fleisch festigt sich und was einst schwabbelte, schwabbelt nun nicht mehr (oder erheblich weniger!).

2) Selbstdisziplin

Jeder kennt das Gefühl wenn man einen Punkt erreicht hat, an dem man einfach aufgeben will, weil es zu viel, zu schwer, zu anstrengend ist.

Doch das Marathon-Team (denn niemand trainiert alleine für einen Marathon) lässt das schlicht und einfach nicht zu. Man bekommt Hilfe, Unterstützung und ab und zu auch einmal einen Tritt in den Hintern um aufzustehen und weiterzumachen.

Und genau diese Selbstdisziplin, das Nicht-Aufgeben-Wollen, kann man auch für andere Aspekte des Lebens anwenden.

3) Das Recht anzugeben

Wer einen Marathon gelaufen ist, der hat auch das Recht die zu sagen. Falls nötig auch mehrmals. Es ist schon ein riesiges Erfolgserlebnis und definitiv etwas, auf das man stolz sein kann – und deshalb sollte man es auch auf keinen Fall für sich behalten!

4) Mehr Selbsvertrauen

Nicht alle können von sich behaupten, einen Marathon erfolgreich gelaufen zu sein. Hat man dies nun selbst geschafft, so hat man nicht nur der Welt, sondern vor allem sich selbst bewiesen, dass man etwas erreichen kann, das man vor Monaten für unmöglich gehalten hätte.

Und wenn man dann über die Ziellinie gerannt (oder gelaufen oder gestolpert) ist, dann kann man sich wirklich auf die Schulter klopfen und zu sich sagen: „Gut gemacht!“

5) Nicht alles im Leben ist ein Wettkampf

Während vor allem die Vorbereitung auf einen Marathon eine eher gesellschaftliche Angelegenheit ist, so ist das Laufen des Marathons eher eine individuelle Sache.

Und natürlich bekommen die Ersten, die übers Ziel laufen eine Medaille, doch das eigentliche Ziel eines Marathons ist es, nicht andere zu übertreffen, sondern seine eigenen Hürden zu überwinden.

Auch dies ist eine Ansichtsweise, die einem im Leben oft weiterhelfen kann: Es geht nicht immer darum, besser oder schneller als andere zu sein, sondern alles zu geben, was man hat und eine Sache zu Ende zu bringen.

6) Alles andere erscheint einem einfach

Das Training für einen Marathon ist anstrengend und erfordert viel Zeit und Disziplin. Jeden Morgen um 6 Uhr aufstehen, mehrere Stunden trainieren und nicht aufgeben, obwohl einem jeder Muskel im Körper wehtut, das verlangt einem schon einiges ab.

Hat man dies jedoch erfolgreich gemeistert, so erscheinen einem die alltäglichen Dinge im Leben banal und kaum der Rede wert!

7) Mentale Stabilität

Hat man den Punkt erreicht, wo einem alles wehtut, man sich einfach nur ins Gras fallen lassen und schlafen will, dann kann einen nur noch eines retten, und zwar ein starker Wille.

Die Fähigkeit weiterzumachen, wenn man denkt es geht nicht mehr, ist etwas, was den meisten Menschen schwer fällt und dennoch etwas ist, das einem im Leben viel helfen kann.